Sonntag 16. März / 20:30 Uhr // kleiner UKB, ca. 3.-
TEL AVIV IM ZEICHEN DER MODERNE - Die Levante Messe 1934
Lichtbild-Vortrag von Philipp Messner
(Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin)
Zum 25-jährigen Jubiläum Tel Avivs, der "ersten hebräischen Stadt", die 1900 als
jüdische Gartenstadt vor den Toren Jaffas gegründet wurde, wird 1934 die Levante-Messe eröffnet.
Auf dieser Handelsmesse, sollten in erster Linie die Produkte des Landes einem internationalen Publikum
vorgestellt werden. Die Levante-Messe sollte aber auch Tel Aviv als Handelsstadt in seiner nahöstlichen
Umgebung verankern helfen.
1934 entsteht im Norden der Stadt ein Messegelände, das führende ArchitektInnen des Landes nach den
Prinzipien des International Style beauen. Während sich die Hoffnungen auf eine grenzüberschreitende
wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Zentrum Tel Aviv bald zerschlagen, setzt sich die modern-funktionalistischer
Architektur als "nationaler Stil" im jüdischen Palästina durch und findet auch Eingang in die politische Ikonografie
der Zeit..
